Zum mittlerweile siebten Mal machte sich eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Friedrich-Bährens-Gymnasiums in Begleitung von Frau Floren und Herrn Wethkamp zur alljährlichen Wassersport-Exkursion nach Elburg ans Veluwemeer (Holland) auf, um ihre Fähigkeiten im Windsurfen und anderen Wassersportarten zu erproben bzw. zu verbessern.
In diesem Jahr zeigte sich in der Schülerschaft besonders großes Interesse, so dass erstmalig leider nicht alle Interessenten mitgenommen werden konnten.
Vom Freitag den 14.09.2018 bis zum darauffolgenden Montag 17.09.2018 stand der Gruppe ein verlängertes Wochenende voller Sporteinheiten in und auf dem Wasser bevor.
Nach der Ankunft und dem Einzug in die Unterkünfte zeichneten sich in diesem Jahr am gesamten Wochenende top Wind- und Wetterbedingungen für das Windsurfen ab, so dass viele Teilnehmer in der kurzen Zeit große Sprünge in ihren Surffertigkeiten/-techniken durchleben konnten. Im Unterschied zu den vergangenen Jahren stand deshalb dieses Mal Windsurfen, Windsurfen und noch einmal Windsurfen auf dem Programm. Aus diesen hervorragenden Windbedingungen heraus entstand dann auch der kleine Wortwitz „Der Wind Weth“ in Anlehnung an den Nachnamen des betreuenden Lehrers Herr Wethkamp.
Die Schülerinnen und Schüler, die in den vergangenen Jahren an der Exkursion teilgenommen haben, ließen es sich allerdings auch nicht nehmen, zumindest einmal das sich großer Beliebtheit erfreuende Wasserrugby einzufordern, auch wenn es einigen Surferinnen und Surfern wirklich schwergefallen ist, dafür das Windsurfmaterial aus der Hand zu legen.
Auch die Zeit vor dem Frühstück wurde genutzt, um sich aktiv auf dem Wasser zu bewegen, so dass trotz freiwilliger Teilnahme der Großteil der Gruppe am Samstagmorgen bereits um 8.00Uhr mit dem SUP-Board (Stand-Up-Paddeling) der Morgensonne entgegengepaddelt ist.
Die von der Surfschule „lifetime-sports“ gestellten Teamer Vicky, Thomas und Gero hatten keine Schwierigkeiten, die hochmotivierte Truppe zu intensiver, sportlicher Arbeit zu überreden. Im Gegenteil musste durchaus schon einmal jemand mit dem Schlauchboot eingesammelt werden, da sie im „Flow“ das halbe Veluwemeer durchkreuzte und dabei die Entfernung zu dem Rest der Gruppe völlig aus den Augen verloren hatte.
Die von den Schülern eigenständig geplanten warmen Mahlzeiten offenbarten auch auf dem Gebiet des Kochens hohe Kompetenzen und haben allen sehr gut geschmeckt.
Für den abendlichen Ausklang sorgten musikalische Beiträge verschiedener Art. Besonders zu erwähnen sei hier vielleicht die Performance der Girl-group „Haus 43“ zu Songs wie „Monsta“ oder „Wannabe“.
Beim „Blitzlicht“, einer Reflexionsrunde am Morgen der Abfahrt, zeigte sich dann auch, dass es allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder einmal sehr gut gefallen hat.

Schreibe einen Kommentar